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Makler Pro & Contra

Ihr Immobilienmakler - PRIKUMI Immobilien

Immobilienmakler – PRO & CONTRA

Bevor wir der Sache auf den Grund gehen muss festgehalten werden, dass Makler nicht gleich Makler ist. Hier treten – wie in jeder anderen Berufsgruppe – mehr oder minder große Unterschiede zu Tage. Bei Immobilienmaklern ist dies aber besonders auffällig, denn Makler ist kein geschützter Beruf. Es können Ihnen Makler begegnen, die den notwendigen Gewerbeschein gerade erst abgeholt haben und keinerlei (Fach-)Kenntnisse von Immobilien bzw. deren Vermittlung haben.

Um Ihre Immobilie bei Immoscout & Co. einzustellen und das womöglich noch mit den von Ihnen gemachte Fotos und erstellten Texten, nein dazu brauchen Sie wirklich keinen Makler, dass können Sie auch selbst. Ein Immobilienverkauf ist bzw. sollte mehr viel mehr sein.

PRO

Marktkenntnis & Konkurrenzverhalten: Ein Makler kennt den Markt, weiß, wie vergleichbare Immobilien verkauft wurden und wie sich die Nachfrage entwickelt.

Einwertung: Der Makler erstellt einen Verkehrswertbericht. Der Verkehrswert bezeichnet den aktuellen Wert einer Immobilie. In einem Verkehrswertbericht wird eine objektive, sachliche und unparteiische Beurteilung einer Immobilie abgegeben. Durch einen Verkehrswertbericht sind Preisnachlässe nahezu ausgeschlossen, da die Werthaltigkeit der Immobilie besser Verargumentiert wird. Ebenfalls wird durch einen Verkehrswertbericht eine schnellere Kaufentscheidung herbeigeführt, da der Kaufinteressent nicht das Gefühl hat zu einem überhöhten Kaufpreis zu kaufen. Ein falscher Start-Preis führt zu langen Vermarktungszeiten und niedrigen Erlösen.

Equiqment: Eine anspruchsvolle Präsentation ist die Basis für einen erfolgreichen Immobilienverkauf. Man muss sich schon wundern, wenn man so manches Immobilieninserat im Internet betrachtet. Dunkle Fotos mit unzähligen Utensilien wie: Mülleimer und Besen die rum stehen, ungemachte Betten, Jacken die im Eck liegen, fehlerhafte und nichts sagende Objektbeschreibungen. Man könnte die Aufzählung noch endlos weiterführen. So will man seine Immobilie schnell verkaufen und den besten Preis erzielen? Zu den Aufgaben eines Maklers gehört es, das Immobilienangebot emotional mit professionellen Immobilienfotos, Immobilienvideos und 360° Rundgängen in Szene zu setzen um so die Käufergruppe zu Emotionalisieren. Hierzu fehlt dem privaten Immobilienanbieter oftmals das KnowHow und das Equiqment.

Reichweite: Oftmals beschränkt sich die Veröffentlichung eines Immobilienangebotes von privaten Immobilienanbietern nur auf Immoscout und Ebay. Was Ihr Immobilienangebot aber braucht ist Aufmerksamkeit und jede Menge Kaufinteressenten. Ein professionell arbeitender Makler geht verschiedene Wege wie, Außenwerbung, regionale Direktwerbung mit Flyern, Nachbarschaftswerbung, bis zu 120 zielgruppengerechten Portalseiten, Zeitungsanzeigen. Dies ist für für einen privaten Immobilienanbieter allein nicht realisierbar.

Erreichbarkeit: Eines der wichtigsten Themen überhaupt. Statistisch gesehen, ruft ein Kaufinteressent maximal 2x beim Anbieter an! Eine verschwindend geringe Zahl wenn man bedenkt, dass jeder Anrufer ein Käufer sein könnte. Sie sind Berufstätig und sicherlich denken Sie: Naja, der Anrufer kann ja auf Band sprechen. Und genau das tun 80% der Anrufer eben nicht. Ein professionell arbeitender Makler wird alles unternehmen, immer erreichbar zu sein, denn wie schon gesagt, jeder Anrufer könnte der Käufer sein.

Emotionen: Sie verkaufen Ihr Zuhause an einen Fremden. Mit dieser Immobilie sind zahllose Erinnerungen verknüpft. Bei jeder Besichtigung müssen Sie kritische Blicke der Interessenten ertragen. Viele negative Bemerkungen bleiben Ihnen nicht erspart, etwa wenn Besucher über mögliche Umbauten diskutieren. Ein professionell arbeitender Makler hat den nötigen Abstand zur Immobilie und lässt keine unbewussten persönlichen Emotionen einfließen. Im Gegenteil wird er versuchen, mit kreativen Ideen die Immobilie dem Kaufinteressenten schmackhaft zu machen.

Interessenten: Ein Makler nimmt Anfragen von Interessenten entgegen und sortiert die geeigneten Personen aus, bevor er Informationsmaterial zustellt oder Besichtigungen durchführt. Diese Möglichkeit steht Ihnen als Privatverkäufer nicht zur Verfügung. Sie müssen auf Wunsch jeden durch Ihr Schlafzimmer führen. Dies führt oftmals zu unzähligen und vor allem zu unnötigen Massenbesichtigungen. Eine Zeit lang werden Sie noch von begeistert sein von so vielen Interessenten. Doch mit jedem Nein mehr oder jedem Versprechen wie toll Ihre Immobilie ist und am Ende keine Reaktion des vermeintlichen Käufers kommt wird Ihr Nervenkostüm ein Stück weit mehr blank liegen.

Nachfassen: Viele Interessenten besichtigen und melden sich anschließend nicht mehr. Ein Makler kann die Interessenten anrufen und sich nach Ablehnungsgründen erkundigen. Dabei erhält er meist auch ehrliche Antworten. Diese Möglichkeit bleibt Ihnen als Eigentümer versagt, denn wenn Sie telefonisch nachfassen, signalisieren Sie den Interessenten: „Wir brauchen dringend einen Käufer!“ Dies führt unbewusst beim Kaufinteressenten zu der Veranlassung, sie im Preis zu drücken.

Datenbestand: Aufgrund der in der Vergangenheit durchgeführten Besichtigungen, entstehen zahlreiche Kontakte zu Kaufinteressenten. Je nach Art und Lage einer Immobilie können sich schon bei einem Angebot bis zu 100 Kontakte zu Kaufwilligen ergeben von denen der Makler weiß, was genau und wo diese suchen. Dies sind bei 5 Angeboten im Monat auf drei Monate gesehen 1.500 Kontakte. Diese Kontakte kommen nun Ihrem Immobilienangebot zu gute. Nicht zu vergessen ist, das hier schon ein persönlicher Kontakt zwischen Kaufinteressenten und dem Makler stattgefunden hat und dies sich gegebenenfalls fördernd auf Ihren Immobilienverkauf auswirkt.

Zielgruppe: Jede Zielgruppe die für eine Immobilie in Frage kommt, hat in der Regel ganz klare Vorstellungen davon, Wo und Wie sie leben möchten. Dies ist bei Werbemaßnahmen von entscheidender Bedeutung. Denn nur die Erfahrung und Kenntnis über das Suchverhalten der jeweiligen Zielgruppe, gibt die Möglichkeit genau diese Zielgruppe über das jeweilige Medium direkt an zu sprechen, was wiederum zu genau den gesuchten potentiellen Kaufinteressenten führt. Und das ist genau das was Sie benötigen.

Notar: Der Makler fordert beim Notar den Kaufvertragsentwurf an, prüft diesen und schützt Sie so vor Fehlern bei der Vertragsabwicklung. Ebenfalls vereinbart und begleitet er Sie zum Notar.

CONTRA

Provisionsfrei: Die Annahme eine Immobilie wird schneller verkauft, wenn man dem Kaufinteressenten die Maklercourtage erspart.

Ungewissheit: Die Ungewissheit ob der engagierte Makler auch tatsächlich alles unternimmt um die Immobilie zu veräußern und nicht nur sein Portfolio erweitern möchte.

Courtage: Die Einstellung, dass Makler mit geringem bzw. keinem Einsatz eine überzogene Courtage kassieren.

Negative Erfahrungen: Wenn Sie bereits negative Erfahrungen gemacht haben, bedauern wir dies sehr. Denn jede negativ gemachte Erfahrung wirkt sich nicht nur schädlich auf Sie und Ihren Immobilienverkauf aus, sondern wie wir alle wissen, auch auf professionell arbeitende Makler und die gesamte Branche.

CONTRA – Fazit

Provisionsfrei: Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass Kaufinteressenten vornehmlich nach provisionsfreien Immobilienangeboten suchen. Dennoch zeigt die Realität, was die schnelligkeit des Immobilienverkaufs angeht ein anderes Bild. Denn ein Immobilienverkauf ist immer ein Zusammenspiel zwischen der emotionalen Präsentation und den harten Fakten. Das provisionsfreie Immobilien von privat eben nicht schneller Verkauft werden wie provisionspflichtige Immobilien von Immobilienmaklern zeigen unzählige Marktrecherchen und Belege.

Ungewissheit: Diese Ungewissheit lässt sich ganz einfach lösen. Bestehen Sie auf eine Leistungsgarantie in der alle Tätigkeiten die der Immobilienmakler vor hat zu unternehmen, aufgeführt sind. Diese Leistungsgarantie sollte Bestandteil sein, mit dem mit dem Makler geschlossenen Maklervertrag. Sollte der Immobilienmakler die Leistung nicht erbringen, kündigen Sie den Maklervertrag einfach.

Courtage: Auch dieses Thema lässt sich sehr einfach lösen. Lassen Sie sich gegebenenfalls die Kosten offen legen. Jeder Immobilienmakler weiß welche Kosten er in die Vermarktung investiert hat oder investieren wird. Dies ist zwar keine gängige Methode am Markt und der eine oder andere Makler wird sich dagegen verwehren. Dabei muss vorausgeschickt werden, dass ein Immobilienmakler für Sie auf eigenes Risiko tätig wird. Der Immobilienmakler investiert seine Zeit und sein Geld und wird von Ihnen erst im Erfolgsfalle entlohnt. Eine solche Konstellation finden Sie bei keiner anderen Berufsgruppe. Dennoch sind wir der Meinung, dass auch unter dieser Konstellation, es kein Problem gegenüber dem Auftraggeber darstellen sollte die Kosten offen zu kommunizieren. Am Ende werden Sie sehen, dass eine professionelle Immobilienvermarktung eine Menge Geld kostet und aus 3% nur noch Netto 0,5% übrig bleiben.

Negative Erfahrungen: Es ist sicherlich nicht einfach unter diesen Umständen nochmals einen Makler zu engagieren. Dennoch sind wir der Meinung, wenn Sie sich entsprechend vorbereiten und die genannten Punkte beachten, sich die Entscheidung für einen „professionell arbeitenden“ Immobilienmakler lohnen wird.